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Sentiment

03.09.2014: Der DAX hat seine Verluste, die er im Juli und Anfang August 2014 machte, im August wieder egalisiert. Und im September steigt der DAX bisher auch weiter. Kaufen, wenn die Kanonen donnern‘ wäre ein guter Tipp gewesen.

Obwohl also der Markt steigt, glauben die befragten Marktteilnehmer hier auf marketVote nicht daran, dass das Schlimmste bereits überstanden ist. Die Einschätzung der eigenen Stimmung bleibt eindeutig pessimistisch. Insbesondere die Skepsis hält sich mit 40% hartnäckig.

Auch die mittelfristigen Erwartungen sind negativ und liegen mit rund 35 Punkten eindeutig unterhalb der neutralen Linie von 50 Punkten. In der Mehrzahl erwarten die Befragten in den nächsten drei Monaten ‚etwas‘ tiefere Kurse. Die meisten anderen Indikatoren zeigen ein neutrales Bild.

05.08.2014: Die Quartalszahlen enttäuschen bisher mehr als das sie positiv überraschen. Das Sentiment rutscht nach unten und der DAX nähert sich der Marke von 9000 Punkten.

Der deutsche Aktienmarkt hat im Juli einige Federn lassen müssen. Streifte der DAX zum Monatsbeginn im Juli noch die Marke von 10.000 Punkten, peilt er nun die für Charttechniker wichtige Marke von 9.000 an. Gestern schloss der Deutsche Aktienindex mit 9154 Zählern und wartet daher mit einer negativen Performance in 2014 auf.

Die Quartalsergebnisse für das 2. Quartal brachten wenig positiven Überraschungen. Einzig Fresenius gewannen am Tag der Veröffentlichung der Quartalszahlen mehr als drei Prozent. Alle anderen Marktreaktionen blieben darunter. Bisher stehen zehn Verlierer acht Gewinnern gegenüber (Marktreaktionen am Tag der Veröffentlichung der Quartalszahlen). Ausgesprochen empfindlich reagierte der Markt auf die Zahlen von Adidas, die am 31.07. mehr als 15% verloren. Mehr als 7% verloren Lufthansa am gleichen Tag. Es ist verständlich, dass der DAX aufgrund der bisherigen Quartalszahlen den Weg nach unten fand.
Erwartungen 1 Jahr
Auch das Sentiment hat sich deutlich verschlechtert. Sowohl die Stimmung unter den befragten Marktteilnehmern als auch die Erwartungen haben sich gegenüber der Umfrage im Juli 2014 deutlich verschlechtert. Mit einer schnellen Erholung rechnen die wenigsten Teilnehmer. Im Gegenteil: Die Erwartungen sprechen für weiter fallende Kurse.

Weitere Sentimentindikatoren finden Sie im Mitgliederbereich.

04.07.2014: Bisher ist es nicht möglich, von einem Durchbruch der Marke von 10.000 Punkten zu sprechen. Am Donnerstag sprang er zwar über diese magische Linie, doch am Freitag wartete er wieder ab.

DAX knapp oberhalb der 10.000 PunkteDie Marktteilnehmer auf marketVote haben sich offenbar an die Seitwärtsbewegung gewöhnt. Das Sentiment tendiert ebenso seitwärts wie der Markt. Sie erwarten auch keinen weiteren Anstieg. Erwartet wird mehrheitlich eine weitere Seitwärtsbewegung.

Offensichtlich besteht diese Situation gefühlt schon so lange, dass man an eine veränderte Situation nicht mehr glauben mag.

Alle Ergebnisse der Juli-Umfrage finden Sie im Mitgliederbereich.

Abbildung: DAX an der 10.000-Punkte-Schwelle

04.06.2014:  Schon im Januar, im Februar und im April dieses Jahres hatte der DAX die Marke von 10.000 Punkten im Visier. Und in diesen Tagen ist er ihr so nah wie nie. Aber die Marke will einfach nicht fallen.

Noch immer lähmt die Ukraine-Krise den Markt. Zudem ist besteht Unsicherheit, wie die Märkte auf eine Zinssenkung der EZB reagieren werden. Der Blick auf die Erwartungen in den nächsten Wochen und Monate sieht nicht rosig aus.
Markterwartung Juni 2014
Die Erwartungen für die nächsten drei Monate haben sich zwar leicht verbessert, bleiben aber im negativen Bereich. Der Wert des Indikators mit 28,6 Zählern spiegelt wider, was die meisten Befragten erwarten. 71% erwarten etwas tiefere Kurse und somit kein schnelles Überwinden der 10.000-Punkte-Marke.

1000 Mal berührt, 1000 Mal ist nichts passiert. Auch dieses Mal - geht man nach der Mehrheit der Umfrageteilnehmer - wird die Marke von 10.000 Punkten ungebrochen bleiben.

07.05.2014: Vor einem Monat stand der DAX bei rund 9500 Punkten. Und heute steht der DAX ebenfalls an dieser Marke. Gestern schloss der DAX bei 9467 Zählern. Seitwärts lautet die Devise – und das schon seit Jahresbeginn. Die Zukunft wird jedoch anders gesehen.

Sentiment im Mai 2014Die Erwartungen für die nächsten Monate waren auf marketVote noch nie so niedrig wie heute im Mai 2014. Der Indikator für die nächsten drei Monate liegt bei 17 von 100 Punkten.

Ich sehe das negative Sentiment jedoch nicht als ein Einstiegssignal. Insgesamt steht der DAX noch immer sehr gut da und nicht weit entfernt von seinem Allzeithoch. Ein antizyklisches Einsteigsignal kann es aus meiner Warte nur geben, wenn die Stimmung ebenso schlecht ist wie die Kurse.

Vielmehr kann ein negatives Sentiment auch Vorläufer einer Abwärtsbewegung sein. Die Chancen auf fallende Kurse sind meines Erachtens größer als auf steigende Kurse, denn auch andere Sentimentindikatoren zeigen nach Süden.

Liegt es am Mai, dass das Sentiment so ungünstig ist? ‚Sell in May and go away...‘ Im vergangenen Jahr hatte ich zu dieser Börsenweisheit bereits meine kritische Einstellung erläutert.

08.04.2014: Im Dezember 2013 hat der DAX seinen Aufwärtstrend beendet und tendiert seitdem seitwärts. Geht es nun abwärts? Gewinne oder Verlsute

Ein ähnliches Bild wie der DAX zeigt die Differenz zwischen Hoffnung und Angst. Bis zum November 2013 überwog die Hoffnung auf Gewinne. Seit Dezember vergangenen Jahres ist die Angst vor Verlusten unter den befragten Marktteilnehmern größer als die Hoffnung auf Gewinne.

Der aktuelle Wert dieses Indikators liegt bei minus vier Punkten, wie an der Abbildung zu erkennen ist. 

Der DAX tendiert also nicht nur seitwärts, sondern unter den Befragten findet sich die Befürchtung, dass die Kurse zurückkommen könnten.

 

Erwartung DAX in drei Monaten
05.03.2014: Im vergangenen Monat schwang sich der DAX bis auf 9700 Punkte empor. Die letzten Wochen waren geprägt durch Quartalszahlen und zuletzt durch die Krise in der Ukraine.

Folgt man den Einschätzungen der befragten Marktteilnehmer, ist die Konsolidierung vorbei und wird sich als Abwärtsbewegung fortsetzen. Die Erwartungen unter den Befragten sind äußerst negativ. Neue Allzeithochs sollten demnach in den nächsten Monaten nicht mehr erreicht werden.

Auch die Angst vor fallenden Kursen ist weiterhin vorhanden.

 

Sentiment 1 Jahr
05.02.2014
: Die Erwartungen sowie Angst und Hoffnung zeigen nach Süden. Die befragten Marktteilnehmer sehen weiterhin fallende Kurse.

Dass es sich jedoch nur um eine Konsolidierung handeln sollte, lassen die langfristigen Erwartungen hoffen. Sie sind deutlich gestiegen. Aufgrund der Umfragewerte ist nicht davon auszugehen, dass dem Dax ein längerer Rückgang bevorsteht.

Die einzelnen Sentimentindikatoren finden Sie hier

 

Erwartungen für drei Monate
08.01.2014:
Neutral zeigt sich die Erwartung beim DAX auf Sicht der nächsten drei Monate. Der Wert hat sich gegenüber der Dezember-Umfrage wenig verändert. Er bleibt leicht unterhalb der neutralen Marke von 50 Punkten.

Dies ist jedoch der einzige neutrale Wert, der unter den Umfrageteilnehmern im Januar 2014 festzustellen ist.

Zur Januar-Analyse geht es hier.

Angst vor Verlusten
09.12.2013: Die Angst vor Verlusten hat in der aktuellen Umfrage erstmals einen deutlichen Anstieg erfahren. Der Wert liegt aktuell bei 4,3 Punkten. Zuvor lag der Wert bei 1,0 Punkten. Äquivalent hat sich auch die Hoffnung auf Gewinne deutlich verschlechtert.

Begründet ist der Anstieg des Indikators sicherlich in dem Rückgang des DAX in der vergangenen Woche. Allerdings sind nicht alle Indikatoren so negativ.

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